Verfasst von: dgeimintern | Juni 19, 2008

Geschlechterspezifischesin Pharmazie und Medizin

Pharmazeutische Zeitung online: Gender im Fokus: WoMen in Pharmazie und Medizin

Männer sterben früher. Frauen leben länger, sind jedoch häufiger krank. Ob Herzinfarkt, Schlaganfall oder Depressionen: Frauen entwickeln spezifische Symptome. Sie reagieren zudem charakteristisch auf Medikamente. Der »kleine Unterschied« hat weitreichende Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit von Mann und Frau. Geschlechterspezifische Differenzen beeinflussen die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen. Das neue Fachgebiet der Gender-Medizin rückt zunehmend in den Fokus der Forschung, Lehre und Fortbildung von Medizinern und Pharmazeuten.

Denn eine nach Geschlecht differenzierte Diagnose und Therapie von Erkrankungen führt zu einer effektiveren und bedarfsgerechteren Gesundheitsversorgung von Mann und Frau. Die Kenntnis geschlechtspezifischer und somit auch psychosozialer und sozioökonomischer Aspekte von Gesundheit und Krankheit schärft die Sensibilität des Arztes und des beratenden Apothekers und hebt die Qualität der medizinischen und pharmazeutischen Betreuung.


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